Wie du deine Gewohnheiten einfach ändern kannst

Wie du deine Gewohnheiten einfach ändern kannst

Gewohnheiten ändern.

Jeder will es, keiner schafft es.

Kann man überhaupt Gewohnheiten ändern?! – oder ist es nur ein Mythos?

 

Doch es geht! Und es ist für JEDEN möglich – und zwar einfacher, als du denkst.

 

In diesem Beitrag erkläre ich dir wieso du überhaupt Gewohnheiten hast und wie du sie mit einem Elefanten änderst.

Ja richtig gelesen – ein Elefant.

Keine Sorge, du wirst jetzt nicht in Dubai von einem Scheich einen Elefanten abkaufen müssen haha.

Dennoch wird dir das Bild eines Elefanten auf dem Weg eine Gewohnheit zu ändern behilflich sein. Wie? Das erfährst du später im Artikel.

 

Fangen wir an uns Gewohnheiten näher anzuschauen:

 

Gewohnheiten können deine Flügel oder eine Handbremse sein

Was genau sind den eigentlich diese Gewohnheiten?

Es sind automatische Handlungen über die du nicht mehr bewusst nachdenken musst. Du hast sie solange eingeübt, bis sie zur deiner Routine wurden.

Sie haben regelrecht Bahnen in dein Hirn geschliffen.

Und das ist sehr gut so und von der Natur beabsichtigt.

Stelle dir es mal das Gegenteil vor: Du müsstest über jede deiner Handlung bewusst nachdenken und eine Entscheidung fällen. Wie sehe das wohl aus?

 

„Jetzt einatmen“

„Linker Fuß nach vorne“

„Jetzt ausatmen“

„Habe ich eigentlich die Hausschlüssel dabei?“

„Oh – einatmen nicht vergessen; oder doch lieber zuerst den rechten Fuß nach vorne?“

 

Unmöglich.

Bei so vielen Entscheidungen, die du tagtäglich unterbewusst triffst wäre dein Gehirn total überfordert. Du wärst zu gar nichts mehr in der Lage.

Deswegen hat es sich dein Gehirn leichtgemacht. Es hat die alltäglichen Dinge die du häufiger tust, vom Bewusstsein ins Unterbewusstsein verschoben.

Das macht es, um Energie zu sparen für andere Dinge wie nicht alltägliches oder wenn du dich konzentrieren musst.

 

Ein Beispiel:

Du musst nicht mehr großartig darüber nachdenken ob du dir nach dem Essen eine Zigarette anzündest.

Irgendwann hast du es mal angefangen. Du hast es als positiv empfunden und es mehrmals wiederholt. Dein Gehirn hat jedes Mal Glückshormone ausgeschüttet, weil du dir etwas „Gutes“ getan hast. Dein Verhalten wurde als glücksbringende Gewohnheit abgespeichert.

 

Du verstehst, wir haben und brauchen unsere Gewohnheiten.

 

Die Frage ist nur:

Dienen sie deinen Zielen? Beflügeln sie dich auf deinem Weg zu mehr Selbstbewusstsein? Und das ohne dass du darüber nachdenken musst wie das Atmen?

Oder sind sie eine Handbremse für dich? Du würdest ja gerne fitter sein aber irgendwie … gehört doch eine Kippe nach dem Essen dazu. Oder etwa nicht?

Deine schlechten Gewohnheiten musst du für dich identifizieren und sie aus deinem Alltag bewusst verbannen.

Doch zuerst musst du dir eine Frage beantworten:

 

Was sind für dich gute Gewohnheiten?

Auf deinem Weg zu mehr Selbstbewusstsein wirst du dir einige neue Gewohnheiten installieren müssen.

 

Jede Gewohnheit, die für dich auf lange Sicht Mehrwert bringt, ist gut

 

Ein paar Beispiele, die ich mir zur Gewohnheit gemacht habe:

 

Weiterbildung.

Egal ob Buch, Podcast, persönliches Coaching oder Seminar. Weiterbildung ist unerheblich.

Warum?

Dein Gehirn arbeitet logischerweise nur mit den Informationen die es kennt. Wenn das nur wenige sind, sind auch gleichzeitig deine Möglichkeiten beschränkt. Du wirst auch unflexibel in ungewohnten Situationen und deine Kreativität lässt zu wünschen übrig.

Ja genau du hast richtig gelesen: Kreativität.

Denn Kreativität ist nichts anderes als bestehende Informationen miteinander zu verknüpfen und daraus eine neuartige, dritte zu machen. Es hat wenig mit einem plötzlichen Geistesblitz zu tun wie manche glauben 🙂

Deshalb ist es wichtig, sein eigenes Wissen täglich zu erweitern. Bei deinem nächsten Problem wird dir schneller eine kreative Lösung einfallen.

Das Lernen hört nach der Schule nicht auf.

Es beginnt erst dort.

Denn dann hast du die Möglichkeit zu entscheiden, was du lernen willst.

 

Wer aufhört, besser sein zu wollen, hat aufgehört, gut zu sein. – Oliver Cromwell

 

Auf den Körper achten.

 

Stell dir vor, du besitzt dein Traumauto.

Wie gehst du damit um?

Klar.

Du pflegst es. Gehst zur Waschanlage damit. Nach der Vollwäsche muss noch eine Schicht Wachs drauf damit es möglichst schön lange glänzend bleibt.

Das es Vollkaskoversichert ist, erklärt sich von selbst.

Solltest du mal mit der Felge gegen den Bordstein … ohje!

Regelmäßiger Ölwechsel, gute Reifen und Garage.

 

Du würdest mit deinem Auto alles andere als fahrlässig umgehen.

Stimmt’s?

Und jetzt habe ich eine Frage an dich: Warum gehst du nicht auch so behutsam mit deinem Körper um?

 

Dein Körper kann sicherlich mehr wegstecken als über einen Bordstein zu stolpern. Eine kleine Schramme, na und? Verheilt ja wieder.

Eine Schramme meine ich aber nicht.

Was sind die Dinge die die meisten ihrem Körper zumuten?

  • Fastfood
  • zu wenig Bewegung,
  • zu wenig Schlaf, eine minderwertige Matratze
  • Schokolade, Zigaretten, Cola
  • Zu wenig Wasser
  • Usw.

Sieht so nicht der Alltag der Durchschnitts-Deutschen aus?

Vergiss aber eine Sache nicht:

 

Ein Auto kannst du ersetzten. Deinen Körper hast du nur einmal.

 

Andere Leute mit Respekt behandeln.

Wie du das am besten machst habe ich bereits in diesem Beitrag geschrieben. Lese ihn durch und mache dir die darin enthaltenen Punkte zur Gewohnheit 🙂

 

Eine Metapher um deine Gewohnheiten zu ändern

Was hat ein Reiter, ein Elefant und der Weg, den die beiden entlanggehen, mit einer Gewohnheit zu tun?

Sie stehen symbolisch für drei Dinge:

Der Reiter:

Er sitzt auf dem Elefanten und gibt ihm die Richtung an. Seine Aufgabe ist das navigieren mit einer Landkarte und die Kontrolle des Tieres.

Er ist der Kopf von den beiden.

Der Elefant:

Wie du dir vorstellen kannst ist der Elefant ein ziemlich großes und schweres Tier. Genauso heikel ist es ihn unter Kontrolle zu halten. Alles was sich ihm in den Weg stellt, kann zertrampelt werden, wenn der Reiter ihn nicht unter Kontrolle hat.

Er nimmt die Befehle des Reiters entgegennehmen aber trotzdem hat er es in der Macht, wohin er gehen möchte.

Er steht für dein Unterbewusstsein.

Der Weg:

Auf den Weg den die beiden bestreiten hat keiner einen Einfluss.

Zumindestens im ersten Augenblick.

Der Reiter hat die Landkarte dabei und wählt den günstigsten Pfad mit dem auch der Elefant zurechtkomm.

Somit steht der Weg für die Umgebung.

 

Wie überträgst du das auf dein Leben?

Dein Kopf (Der Reiter)

Mache dir einen Step by Step Plan.

Mache dir WIRKLICH klar WAS du WIE erreichen willst.

Willst du abnehmen? Lege dir die Tage in der Woche fest an denen du ins Fitness gehen willst.

Willst du öfter lesen? Kaufe dir dein Wunschbuch und lege Zeiten fest, an denen du es lesen wirst.

Willst du aufhören mit rauchen? Mache dir klar in welchen Situationen du rauchst und mache stattdessen etwas anderes z.B Kaugummi kauen.

Es ist sau wichtig dir wirklich Klarheit über dein Verhalten zu gewinnen.

Mit „ein bisschen mehr Sport“ wirst du nicht viel anfangen können deswegen bestimme ganz genau was du wie erreichen willst.

 

Je besser du dein Vorhaben für dich ausarbeitest desto größer sind deine Erfolgschancen.

 

Was du zu Gewohnheiten wissen musst:

Laut verschiedenen Studien dauert es durchschnittlich 66 Tage damit du über eine Tätigkeit nicht mehr bewusst nachdenken musst und sie zur Routine wird.

Im Umkehrschluss: du musst nur 66 Tage durchhalten. Mache dir am besten für jeden Tag den du erfolgreich bestehst ein Kreuz im Kalender.

Somit ist dein Fortschritt auch sichtbar.

 

Dein Unterbewusstsein (Der Elefant)

Mit deinem Elefanten sprechen wir dein Unterbewusstsein an. Wie machst du das am besten?

In dem du deine Gefühle ansprichst.

Wie wirst du dich fühlen, wenn du dein Vorhaben durchziehst?

Wirst du stolz auf dich sein? Dich gesünder fühlen?

Male dir in deinem Kopf aus, wie es wohl ist, wenn dein Ziel erreicht ist.

Wenn du nicht mehr nach einer Zigarette nach dem Essen greifst, sondern voller Stolz „Nein“ sagen kannst.

Wenn du auf die Waage steigst und Sie 8 KG weniger anzeigt.

Ist doch geil oder? 🙂

 

Mache dir dein WARUM bewusst.

Warum willst du dir eine neue Gewohnheit schaffen?

Warum willst du dir überhaupt das Rauchen abgewöhnen?

Ist es wegen der Gesundheit oder weißeren Zähnen?

Wenn du dir deiner Motivation bewusst bist dann hast du einen ganz anderen Elan als wenn du „es“ nur machst um „es“ getan zu haben.

 

Werde dir deiner Werte bewusst.

Deine Gewohnheiten und deine Werte gehen im optimal Fall Hand in Hand.

 

Die Umgebung (Der Weg)

Die Umgebung zu beeinflussen ist das einfachste von den drei Bereichen.

Stell dir mal vor, du willst abnehmen und bist um Supermarkt.

Du stehst vor den Süßigkeiten. Greifst du zu oder nicht?

Wenn du das nicht machst, dann hast du logischerweise keine Süßigkeiten zuhause und kannst nicht mehr naschen, wenn es dir danach ist.

Wenn du es machst dann liegt die Süßigkeit ja eh schon bei dir zuhause und du solltest sie lieber essen bevor sie schlecht wird.

 

Anderes Beispiel.

Du willst öfter ins Gym. Deine Sporttasche liegt schon vorbereitet in deinem Hausflur. Ist es da nicht fast schon unmöglich nicht zu gehen?

Ein Tipp:

Nutze Wecker auf deinem Smartphone damit du von etwas aus deiner Umgebung an deinem Vorhaben erinnert wirst.

 

Gewohnheiten einfach ändern – In aller Kürze:

Gewohnheiten sind Dinge, die du so oft gemacht hast, das du nicht mehr darüber nachdenken musst.

Überprüfe ob sie dir nützen oder auf lange Sicht schaden.

Gewohnheiten zu ändern ist nicht wirklich schwer, wenn du dich an den Reiter, Elefanten und den Weg erinnerst 🙂

Mache es dir mit dieser Metapher so leicht wie möglich und halte die magischen 66 Tage durch.

 

Schreib mir in die Kommentare welche Gewohnheit du ändern willst.

Lukas

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